Pressemeldungen

Beeindruckt von deutscher Ordnung

Der Tansanier Omar Ibrahim besucht auf Einladung des DRK den Kreis Euskirchen

 

Kreis Euskirchen (pp). Auf den Kälteschock folgte der Kulturschock: In eine ihm fremde Welt tauchte Ende Dezember Omar Ibrahim aus Tansania ein. Auf Einladung von Rolf Zimmermann, Geschäftsführer des Rotkreuz-Kreisverbandes und der Euskirchener Rotkreuz-Aktivistin Lilo Langen verbringt der Afrikaner drei Monate in Deutschland. Er ist Langens Vertrauensmann in Tansania, wo die engagierte Frau in einem Vorort der Hauptstadt Daressalam eine Schule und einen Brunnen bauen will.

Das Projekt ist bei ihr in den besten Händen: Nicht nur, dass sie als Architektin beim Bauordnungsamt der Stadt Euskirchen beschäftigt ist. Das Schick­sal der notleidenden Menschen in dem bitterarmen Land berührt sie persönlich so sehr, dass sie sich privat unermüdlich für ihr Projekt engagiert, ihren Jahresurlaub und privates Geld investiert und keine Gelegenheit auslässt, um Spenden für den baldigen Bau der Schule zu sammeln.

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Euskirchen - Langersehntes Benefizkonzert für Tansania findet in Palmersheim statt

 

Von: Renate Hotse
„Bonn Africa“, Secks Brothers und die Gospel-Company treten ohne Gage auf – Afrikanischer Imbiss fürs leibliche Wohl – Spenden kommen Lilo Langens Schul- und Brunnenprojekt zugute.

 

Mit einer kleinen Geburtstagsparty überraschte die Karate-Abteilung des TVE Bad Münstereifel ihren Gast Omar Ibrahim aus Tansania.

„Bonn Africa“, Secks Brothers und die Gospel-Company treten ohne Gage auf – Afrikanischer Imbiss fürs leibliche Wohl – Spenden kommen Lilo Langens Schul- und Brunnenprojekt zugute.

Bild DRK HR | Lilo Langen und ihr Vertrauensmann vor Ort, Omar Ibrahim, wünschen sich, dass das zweite Benefizkonzert zugunsten des Schulprojektes in Tansania sie in der Realisierung ihrer Pläne weiterbringt.

Bild DRK | Mit einer kleinen Geburtstagsparty überraschte die Karate-Abteilung des TVE Bad Münstereifel ihren Gast Omar Ibrahim aus Tansania.

Bild DRK | Der freute sich riesig.

 

Kreis Euskirchen/Palmersheim – „Die Eifel hilft Afrika“ ist auch das Motto des zweiten Benefizkonzertes, das Lilo Langen am 2. April, um 19 Uhr,  im Dorfgemeinschaftshaus in Palmersheim veranstaltet.

Der Erlös kommt ihrem Projekt in Tansania zugute: dem Bau einer Schule und eines Brunnens in einem Vorort von Dar es Salaam, der größten Stadt Tansanias. Denn in Tansania, einem der ärmsten Länder der Welt, sind Schulbesuch und fließendes Wasser längst keine Selbstverständlichkeiten.

Im Jahr 2008 flog die Bad Münstereifelerin Lilo Langen, die als Architektin bei der Stadt Euskirchen beschäftigt ist, im Auftrag der Hilfsorganisation Eifel-Aid, die unter Leitung des Roten Kreuzes steht, für fünf Monate nach Tansania, um die örtlichen Gegebenheiten für einen Brunnenbau genauer zu erkunden.

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Euskirchen - Besuch aus Tansania

18.01.11

Von: Renate Hotse

Auf Einladung von Architektin Lilo Langen und Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Zimmermann, verbringt Omar Ibrahim (Kontaktmann vor Ort bei den Hilfsprojekten von Lilo Langen in Tansania) drei Monate in Deutschland.

Bei ihren Besuchen im Land knüpfte sie viele Kontakte.

Bild DRK

Kreis Euskirchen – Nach dem Kälteschock folgte der Kulturschock: In eine ihm fremde Welt tauchte Ende Dezember Omar Ibrahim aus Tansania ein.

Auf Einladung von Rolf Zimmermann, Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen und der Euskirchener Rotkreuz-Aktivistin Lilo Langen verbringt der Afrikaner drei Monate in Deutschland. Er ist Langens Vertrauensmann in Tansania, wo die engagierte Frau in einem Vorort der Hauptstadt Dar-es-Salam eine Schule und einen Brunnen bauen will.

 

Das Projekt ist bei ihr in den besten Händen: Nicht nur, dass sie als Architektin beim Bauordnungsamt der Stadt Euskirchen beschäftigt ist. Das Schicksal der notleidenden Menschen in dem bitterarmen Land berührt sie persönlich so sehr, dass sie sich privat unermüdlich für ihr Projekt engagiert, ihren Jahresurlaub und privates Geld investiert und keine Gelegenheit auslässt, um Spenden für den baldigen Bau der Schule zu sammeln.

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Jahresausklang beim "Heiermannessen" in Euskirchen-Stotzheim am 29.12.2010

Euskirchen-Stotzheim.

 

"Ein sinnvolles Berufsbeamtentum gibt es nur ohne Streikrecht und nur so sichern wir die flächendeckende und kontinuierliche Funktionsfähigkeit unseres Staates!" DBB-Kreisvorsitzender Hans Burggraf kommentierte so die Medienberichte der letzten Wochen, nach denen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Warnstreiks einer beamteten Lehrerin zugelassen hatten. "Wenn Schulen zukünftig bestreikt werden dürfen, stehen bald die Lehrer und Kinder auf der Straße", mahnte Burggraf.

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Euskirchen - Lilo Langen „Mensch des Jahres“

Von: Manfred Lang

Emotionsvoller Jahresabschluss bei Radio Euskirchen - Euskirchener Rotkreuz-Aktivistin will in Tansania eine Schule bauen – Teil des „Eifel-Aid“-Projektes sämtlicher karitativer und Rettungsorganisationen im Kreis – Presse schreibt: „Eine Show wie das Leben selbst“.

Kreis Euskirchen - Die in Tansania engagierte Rotkreuz-Aktivistin Lilo Langen stand jetzt bei der elften Folge des Erfolgsmagazins „Menschen des Jahres“  von Radio Euskirchen mit im Mittelpunkt der Rundfunkinterviews.

Die Aufzeichnung der Sendung, die vom 27. bis 31. Dezember in fünf Teilen jeweils morgens von 8 bis 9 Uhr ausgestrahlt wird, fand einmal mehr in Zusammenarbeit von Radio Euskirchen mit den „Freunden und Förderern der alten Tuchfabrik Müller“ in Kuchenheim statt.

„Eine Show wie das Leben selbst: heiter, traurig und mitreißend“, kommentierte der Redakteur Michael Schwarz in der „Kölnischen Rundschau“.

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Architektin aus Bad Münstereifel baut Krankenstation in Tansania

Bad Münstereifel -

fahrradÜber Arbeitsmangel kann sich Lilo Langen nicht beklagen. Die Architektin aus Bad Münstereifel verfolgt seit Jahren das ehrgeizige Ziel, in der tansanischen Region Maji ya Chai, unweit der Provinzhauptstadt Arusha, eine privat finanzierte Krankenstation zu bauen und in Betrieb zu nehmen.

Vor sechs Jahren hat der von Lilo Langen gegründete Verein Upendo, dem inzwischen mehr als 70 Mitglieder kreisweit angehören, ein Grundstück in Maji ya Chai gekauft, das Areal umzäunt, Gebäude errichtet und einen Wächter eingestellt. Ein Manager vor Ort beauftragt Handwerker und kauft das Material.

Im vergangenen Jahr hat Upendo einen 20-Fuß-Container mit Hilfsgütern und einer kompletten Krankenhauseinrichtung nach Tansania verschifft. Monatelang lag der Container im Hafen von Daressalam fest, ehe er gegen Zahlung einer Liegegebühr von 4500 US-Dollar freigekauft wurde. „Ursprünglich wollten die Leute im Hafen 9000 Dollar von uns haben“, schildert die Architektin. Erst im März gelang es, das stählerne Monstrum mitten in der Regenzeit auf dem matschigen Untergrund des Geländes der Krankenstation zu installieren und ein Ultraschallgerät sowie Hilfsgüter auszuladen. „Das war schon ein großes Abenteuer und eine echte Herausforderung“, so Langen.

Im November soll Betrieb starten

Jetzt hat sie ein neues Ziel: Im November soll die Krankenstation ihren Betrieb aufnehmen. Dazu braucht die Lilo-Foundation – so der Name des Vereins, der eigens in Tansania gegründet werden musste – noch einen geländegängigen Pritschenwagen, der zum Krankentransportwagen umgebaut werden kann. Außerdem benötigt der Verein Geld für den Betrieb der Station. Das soll durch die Teilnahme an hiesigen Trödelmärkten gesammelt werden – als erstes auf dem, der am Sonntag, 5. August, in der Euskirchener Erftaue stattfindet. Zudem gibt es ein zweitägiges Sommerfest am 25. und 26. August im Alten Brauhaus in Kreuzweingarten.

Zahlreiche Mitwirkende haben ihre Hilfe zugesagt, etwa die Künstlerin Maf Räderscheidt, die mit Kindern malen will. Oder Sonja Kaboth, Kinderbuchautorin aus Euskirchen, die dem Nachwuchs aus ihren Büchern vorlesen wird. Vor einer Discoveranstaltung mit Afrobeat und Reggae am Samstagabend ab 22 Uhr soll es ab 20 Uhr ein Konzert geben mit Baghira und Samamack. Am Sonntag treten die Musiker Sabine van Baaren und Mark Joggerst auf.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

Lilo Langen zu Gast bei Gauck

EINLADUNG Bad Münstereifelerin war beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Bellevue

Lilo Langen zu Gast bei GauckGedränge: Lilo Langen mit Bundespräsident Joachim Gauck und Bodyguards im Garten von Schloss Bellevue. Foto: privatBad Münstereifel/Berlin. Unermüdlich kämpft die Bad Münstereifeler Architektin Lilo Langen für den Aufbau einer privat finanzierten Krankenstation in Kitefu in der Region Maji Ya Chai in Tansania. Jetzt ist das Engagement der Kurstädterin durch eine Einladung zum Bürgerfest des Bundespräsidenten Joachim Gauck in Berlin im Garten von Schloss Bellevue gewürdigt worden.

Dabei hatte Langen das Glück, sogar einige Worte mit dem deutschen Staatsoberhaupt wechseln zu können. Sie ließ dieses Zusammentreffen von einem Bodyguard des Präsidenten fotografisch festhalten.

Die Architektin, die seit Jahren den Bau der Krankenstation verfolgt und vor Ort überwacht, war für ihre „hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit“ auf Gaucks Gästeliste gesetzt worden, ebenso wie mehr als 10 000 Gäste aus der übrigen Republik. Langen ließ sich von ihrer 83-jährigen Mutter Margarethe Langen begleiten, und erlebte mit ihr die große Berliner Promi-Bühne.

Auf rotem Teppich ins Schloss

Über den roten Teppich betraten die beiden Frauen aus dem Rheinland das Schloss Bellevue, durchschritten dieses und gelangten erneut über einen roten Teppich in den hinteren Garten, in dem das Fest stattfand. „Wir haben Bundeskanzlerin Angela Merkel gesehen, dazu viele Prominente wie etwa den TV-Moderator Jörg Pilawa, der auf einer der Bühnen im Garten moderierte“, schildert Lilo Langen. In dem Gedränge rund um den Hausherrn und die Bundeskanzlerin habe sie sich keine Chance ausgerechnet, persönlich mit Joachim Gauck zusammentreffen, geschweige denn ihr Projekt in Tansania vorstellen zu können.

Doch Lilo Langen hatte unerwartetes Glück, denn gegen 22 Uhr kam das Staatsoberhaupt in einem Pulk von Pressefotografen und Bodyguards in die Nähe ihres Tisches. Und Lilo Langen nutzte die Chance, Joachim Gauck um ein gemeinsames Bild zu bitten. Ein Wunsch, den Gauck nicht abschlug und den ein Bodyguard des Präsidenten rasch erfüllte.

„Dann war der Bundespräsident auch schon wieder unterwegs, weil er von unglaublich vielen Menschen angesprochen wurde“, so die Münstereifelerin, die wie ihre Mutter das Fest und den Abschluss mit einem spektakulären Feuerwerk genossen hat. Sie hat die Anreise und die Übernachtung in einem kleinen Hotel am Bahnhof Zoo für sich und ihre Mutter übrigens selbst bezahlt, ebenso die Stadtrundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten von Berlin.

Wieder zurück in Bad Münstereifel plant Langen weitere Baufortschritte in Kitefu in der Krankenstation. Mittlerweile seien die Böden gefliest, die Türen müssten noch eingebaut werden. Zudem sammele sie jetzt mit ihrem Verein „Upendo Tansania“ Geld für Fenster. Die kosteten etwa 10 000 Euro. Zum Jahresende könne man die Krankenstation wohl einweihen. Danach wolle man einen Stromanschluss zum Grundstück legen, eine Solaranlage auf dem Dach der Krankenstation installieren und ein Ärztehaus auf dem Grundstück errichten. „Von da aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Kilimanjaro“, schwärmt Lilo Langen.

Quellenangabe: KSTA 15.09.2016

Afrikanische Rhythmen im Regen

Erstellt 03.09.2012

 
 
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Die multikulturelle zehnköpfige Formation BonnAfrika präsentierte ihre mitreißenden afrikanischen Tanzrhythmen. Foto: Claudia Hoffmann
Lilo Langen sammelte mit der Veranstaltung im Innenhof des Klosters Schweinheim Geld für eine Krankenstation in Tansania. Zahlreiche Musiker, unter anderem die Formation BonnAfrika, traten bei Dauerregen auf. Von Claudia Hoffmann
 
 
Euskirchen-Kirchheim.

Viel Schlaf fand Lilo Langen in den letzten Wochen nicht. Ein großes Benefizkonzert inklusive Catering und Shuttle-Service wollte auf den Weg gebracht, Musikgruppen verpflichtet, Sponsoren gesucht und attraktive Tombola-Preise akquiriert werden. Parallel dazu koordinierte sie von Bad Münstereifel aus die Suche nach einem Grundstück in Tansania, auf dem möglichst bald eine neue Krankenstation entstehen soll. Da hat so ein Tag zu wenig Stunden.

 

Auch Freunde und Mitstreiter in Afrika drückten die Daumen für eine gelungene Veranstaltung: „We wish u all the best in the concert tonight“, lautete eine von vielen SMS-Nachrichten, die Lilo Langen am Freitagmorgen auf ihrem Mobiltelefon erreichten. Am Abend war dann alles perfekt organisiert und der köstliche Duft von Büffelkernhüfte in Salzkruste, Lammroulade mit Honig und Springbock in Rotbuschsoße durchströmten den idyllischen Innenhof des Klosters Schweinheim.

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Zum Dank eine gehäutete Ziege

Lilo Langen erzählt von ihrem privaten Brunnenbauprojekt in Tansania

Seit knapp drei Wochen ist Lilo Langen jetzt wieder in Deutschland, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sie zu Hause richtig "angekommen" ist. Zu nachhaltig sind die Eindrücke ihres sechsmonatigen Aufenthalts in Tansania, wo sie, allen Widrigkeiten zum Trotz, ein Brunnenbauprojekt realisiert hat.

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Viele Hürden bis Arusha

Von Michael Greuel, 28.02.12, 17:42h, aktualisiert 28.02.12, 18:07h

Lilo Langen aus Bad Münstereifel hat sich ganz der Unterstützung der Menschen in Tansania verschrieben. Momentan treibt sie ein Brunnenprojekt voran. Zudem will sie eine Krankenstation errichten.

Die Schulkinder im ostafrikanischen Arusha (Tansania) will Lilo Langen aus Bad Münstereifel schon bald intensiv unterstützen. (Bilder: Privat)Bad Münstereifel - Lilo Langen ist aktuell an zwei Orten zu Hause. Der eine ist Bad Münstereifel, wo die 51-Jährige seit vielen Jahren an exponierter Stelle mit herrlichem Blick ins Grüne lebt. Ihre zweite Heimat liegt in Arusha, rund 11 700 Kilometer entfernt im ostafrikanischen Tansania. „Ich bin dort ein bisschen sesshaft geworden“, erklärte die Architektin, die bis Ende 2011 für die Stadt Euskirchen gearbeitet hat, jüngst im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. 2005 war Langen im Rahmen einer Studienreise erstmals in Tansania gewesen.